i Buch, 1 Kap.
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Noßkäfer, als ein Bild der Sonnet) einge-hauen, und auf der gewölbeten Seite ägyptischersowohl als betrnrischer Steine geschnitten siehet:^)könte man daraus schließe»/ daß die Hetrurier die-ses Sinbild von den Ägyptern bekommen hätten,welches also wahrscheinlich machete, daß jene vondiesen auch die Kunst erlernet hätten. Fremd mußes uns allerdings scheinen, daß ein so verächtlichesHnsect ein heiliges Symbolum bei dem einen, undwie es scheinet, auch bei dem andern Volke gewor-den ist; und man tönte »mthmaßen, daß selbst dieGrieche» sich etwas Besonderes bei dem Noßkäfervorgestellet haben. Den da PampboS, einer derältesten Dichter, seinen Jupiter in Pferdemisteinhüllet, D könte man dieses Bild von der Gegen-wart der Gottheit in allen, auch in den verächtlich-sten Dingen, auslegen; eS scheinet mir aber, daßvielleicht dieses niedrige Bild von eben dem Käser/der im Pserdemist wühlet »nd lebet, genommen seinkönne. Um aber dieses unangenehme Bild nichtweiter zn zergliedern, will ich zugestehen, daß dieHetrurier dasselbe von den Ägyptern angenommenhaben; dieses kan jedoch durch einen besondern Wegmitgetheilet worden sein, ohne daß es nöthig war/Ägypten zu bereisen, welches/ wie gesaget, Fremden
IZuseb. ,1c prgzp. evang, I> z, c, 4. p, g4- Llem. ,<Ier.Llrom. I> Z> 11. 4. p. 65?.
2) Ich nenne hiev äg>>vtische Steine/ nicht die vonihren alten Künstlern, sonder» die in spätern Zeitenund vielleicht im dritten oder vierten Jahrhundertechristlicher Zeitrechnung, mehrentheils in grünlichem Ba-salt gearbeitet, und die mit s»mbolischen Zeiche» undGottheiten der Ägypter bezeichnet sind. Winckelmaii.
z) ?I,iIo5!r> Ueorlc, c. 2. Z, lg.
/,) tMan vergleiche: Allegorie, §. 26.Z