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Geschichte der Kunst.
Wissenschaft ibrer Priester/ nicht auf die Kunst.ES wäre hingegen für diejenigen/ welche alles ausden Morgenländern herfuhren/ mehr Wahrscheinlich-keit auf Seiten der Phönizier/ mit welchen die Grie-chen sehr zeitig Verkehr hatten/ die auch von dort-her durch den KadmuS ihre ersten Buchstaben sollenbekommen haben. Mit den Phöniziern standenin den ältesten Zeiten/ vor dem CyruS/ auch dieHetrurier/ welche mächtig zur See waren/ imBündnisses) wovon unter andern die gemeinschaftli-che Flotte/ welche beide Völker wider die Phocäerausrüsteten/ ein Beweis ist.
§. Dieses aber wird diejenigen nicht über-zeugen/ welche wissen/ daß einige Scribenten derGriechen zugestanden/ ihre Mythologie von denÄgupter» bekommen zu haben / und daß die Priesterdieses Volks die griechischen Götter in den ihrigen
Richtigkeit am Tage liegt/ einmal die von viele» alte»Autoren erwähnte Einwanderung ägyptischer Colonicnin Griechenland an, und zweitens eine Stelle aus D io>dorus. l.Z.gö.) Nicht zu gedenken, daß das Zeug-niß Diodors, eines so unkritischen Schriftstellers, hierwenig oder gar nichts entscheidet, so spricht gerade dieseStelle sür Wiuckelman, indem Diodor ausserdem Dädalus keines griechischen Künstlers erwähnt,der nach Ägypten soll gekommen sein, und ausdriiklichsagt: >, daß die Philosophen und Dichter nach Ägyptengereiset, in der Absicht, die dortigen Geseze und Gelehr-ig samkeit kennen zu lerne», " übrigens aber der Kunstauch nicht mit einer Sylbe gedenkr, Meyer.
1) lleroliot. I. 3. c. 66. dlem. 8trom. I. i. n. 16.z>. Z62. Lic. I. Z. Z. 66. I. c. 56. sect.
I. 10. c> 5. x. 47Z. Me»er.
2) pausan. I. 10. o> 17.
3) llcroäot, I. l. c. 16?.