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3 (1825)
Entstehung
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77
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1 Buch, 1 Kap.

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chion/i) gearbeitet war. Aber daraus lässet sichnicht beweisen/ daß die Griechen die Kunst von denÄgyptern erlernet haben. Es mangelte ihnen sogaran Gelegenheit dazu; den vor den Zeiten desPsammetichus, eines der lezten ägyptischen Kö-nige/ war allen Fremden der Zutritt in Ägyptenversaget/ und die Griechen übeten die Kunst schonlängst vorher; die Absicht aber der Reisen/ weichedie griechischen Weisen/ und zwar allererst nach derEroberung dieses Reichs durch die Perser dahinthaten/ ging vornehmlich auf die RegirungSformdieses Landes, 2) und auf Erforschung der geheimen

1) ?llusan. I, S> c. 40.

In der erstenAusgabe (S. ll>.) bat Wincketmandie Bemerkung hinzugefügt:An jener Statue aber kan, der Stand, wie an einer, die dem berühmten Milo,, zu Kroton gesezet war, seine besondere Bedeutung ge- habt haben; und überdem war dieselbe in Arkadien gearbeitet, wo die Kunst nicht geblichet hat." Diesesscheinet allerdings gegründet; den Arrhachion wurde,dem Paufanias zufolge, von seinem Gegner erwürgt.Die Eleer erklärten ihn aber dennoch als Sieger und kränz-ten den Leichnam. Es scheinet also, daß die steife bewe-gungslose Stellung der gedachten Statue blos eine Alle-gorie aus den Tod und Sieg im Tode des Arrhachionwar, keinesweges aber eine Nachahmung des ägyptischenGeschmakes oder eine Eigentümlichkeit der griechischenKunst um die 5 l Sl»mpiade. Es gibt zuverläßig nochältere griechische Werke, die in ihren Figuren sehr ange-strengte Gebärde» und durchaus keine Ähnlichkeit mitägiiptischcn Arbeiten zeigen. Zufolge der steifen, den Todandeutenden Stellung iener Statue des Arrhachion zuPhigalia, ist mit Wahrscheinlichkeit zu vermuthen, siewerde auch gefchlosseue Augen gehabt haben, wiewohlPausanias diesen Umstand überfehen oder wenigstensanzuführen vergesse» hat. Meyer.

2) LN'ük. !. i«. plutarcii. in 80I. p. qs.

Fea führt gegen Winckelmaiis Behauptung, deren