64 Geschichte der Kunst.
Alter als alles/ was wir von den Griechen wissen.Die Bilder, die anfänglich in Holz geschnizet,und andere, die aus Erzt gegossen wurden, ha-ben in der hebräischen Sprache jedes seine besondereBenennung; die ersteren wurden mit der Zeit ver-goldet/ oder mit goldenen Blechen beleget.Diejenigen aber, welche von dem Ursprung einesGebrauchs so wie einer Kunst/ und von deren Mit-theilung durch ein Volk auf das andere/ reden,irren insgemein darin, daß sie sich an einzelne Stü-ke, die eine Ähnlichkeit mit einander haben/ halten/und daraus einen allgemeinen Schluß machen; sowie Dionysius aus der Schärfe um den Unter-leib der Ringer bei den Griechen/ wie bei den Rö-mer»/ behaupten will/ daß diese von jenen herge-kommen sei. Wen man also auch zugestehenwollte/ daß die Griechen die Kunst von den Ägyp-
») Ocrli. Vo5s, lnlüt. ?oel. I >. p, Z>.
In Mesovotamien waren Ebenbilder seit Abrah a m-SZeiten: (Jos. 2/, K. 14 V-) Jakob befahl seiner Fami-lie alle Gözenbildcr zu entfernen; (t Mos. 35 K. 2 V>)Rahel entwandte ihrem Vater Laban die Gözenbildcr.(l Mos. Zt K. tS V.) Fea.
2) N2VO - ^722
z) Jos, 30 K. 22 V.
/j) koin. 1>7> c. 72. DionnsinZ erzählt an die-
ser Stelle, daß die griechische» Mhleren sich in den älte-sten Zeiten die Schaamtheile verhüllten, und beweisetdieses aus dem Homer; daß aber späterhin diese Sittezuerst von dem Lakedämonier Akanthos aufgehobenworden. Bon jener ältern Sitte, sich die Schaam-theile zu verhüllen, sagt nun Dion»sius: ^1-° -----
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Mld fährt späterhin also fort: -I-S-I-O ->»
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!Zra u. Meyer.