Vorrede
vorher entworfen gewesen/ aufführen/ sondern wenMittel da sind/ ein großes Werk auf eigene Kostenzu umfassen/ so bestimme man vorher genau alleStüke/ die an das Licht treten sollen/ und wendieselben dem Gedächtnisse völlig gegenwärtig sind/alsdan fange man an/ alle alten Scribenten/ keinenausgenommen / zu lesen. Von neuer» Scribenten/die unmittelbar zur Erklärung alter Denkmale nüz-lich sein könten/ weiß ich keinen/ als den gelehr-ten Buonarroti vorzuschlagen;^ der Gebrauchseiner Schriften aber gehet nur auf verstckete Ge-lehrsamkeit/ und es erkläret derselbe mir Mün-ze»/ die nicht schwer sind. In der dunkeln My-thologie und in der He l d en g eschi ch te mußman sich an die Alten halten; den Banier hatnicht aus Quellen geschöpfet; 2) sein vornehmsterScribent bei dessen Arbeit ist/ wie man gewahrwird/ der evangelische Beweis des Huet/und er hat/ nach dessen Anleitung/ alles aus derBibel herzuleiten und zu derselben hinzuführen ge-suchet. Damit ich aber nicht scheine/ alle andereneue Scribenten wegzuwerfen/ so preise ich zu ei-ner Arbeit/ von welcher die Rede ist/ Henningsgenealogischen Schauplaz an.^) Dieses' we-nig bekante/ noch weniger gelesene und seltene Werk/sonderlich in Italien/ lehret mehr als alle Schrif-ten aller andern Nationen zusammen genommen;
sopra »Icuni Meyer.
2) lianier, la et les sakles explitjuees
par I'kistoire, »Paris, 1740. Z. vol. 4. Meyer.
Uisn's'nvmi Ilelimngii (^enealoglcum, -4. t.
Äl2A(1eK. 1693. k'ol. Meyer.