Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
45
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zu den Anmerkungen. 4>>

Weift/ gewesen. Dem ohnerachtet aber ist es nichtohne Vortheil, wen andere Spuren fehlen, der-gleichen Allegorien vorauszusezen, und dieselbenzu verfolgen, so weit sie reichen, weil man oftunerwartete Dinge findet, und ich habe zuweilendergleichen Muthmaßungen nicht verworfen, sonderndem Leser mitgetheilet, wen dieselben seltene Nach-richten lehren.

§. 16. Der erste Anschlag zu dieser Arbeit warblos auf diejenigen Denkmale gerichtet, die amschwersten zu erklären sind, und auf diese warder ganze neue Lauf meines Lesens alter Scriben-ten gerichtet. Nach und nach erweiterte sich meinPlan durch andere merkwürdige und zum Theil dun-kele Stüke, die ich nachher fand, und auf welcheich im Lesen nicht gedacht hatte, wodurch die Ar-beit mühsam und verdopelt wurde. Es ist dahergeschehen, daß ich die mehresten Scribenten, son-derlich diejenigen, die mir einige Nachricht verspra-chen , von neuem und mehrmal dnrchlesen mußte.Wie leicht ist nicht ein einziges Wort übersehen,worauf alles ankomt! Durch das einzige Wort «j>s-in dem Schollasten des Pindarus^) fandich die wahre Bedeutung der irrig fogenanten Sta-tue des Q. CincinnatuS, und in derselben denZason, wie ich im zweiten Theile dieser Anmer-kungen angezeiget habe.^) Sollte jemand nachmir eine Nachlese von alten Denkmalen machen,die ich zurükgelassen habe, oder die nachher entdeketworden, so suche derselbe zu verbessern, was ichans Mangel der Kräfte und des Vermögens verse-hen habe. Er verfahre nicht wie ich, und wie die-jenigen, die ein Gebäude stükweiS und wie eS nicht

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