Geschichte der Kunst. 17
ncr Abhandlung von drei Statuen im Campidoglio,!)derRoma, und zween barbarischer gefan-gener Könige/ gibt uns wider Vermuthen eineGeschichte von Numidien; das heisset, wie dieGriechen sagen: Leukon trögt ein Z'ing, undsein Esel ein ganz anderes'.^)
§. 8. Aus Beschreibungen der übrigen Altertü-mer, der Galerien und Villen zu Rom, ist eben s»wenig Unterricht für die Kunst zu ziehen; sie ver-führen mehr, als sie unterrichten. Zwo Statuender Hersilia, der Frau des Romulus, und ei-ne VenuS vom PhidiaS beim P i n a r o l i, ge-hören zu den Köpfen der Lucretia und des Cä-sars nach dem Leben gemachet/ in dem Verzeich-nisse der Statuen des Graven Pembrokc und desKabinets des CardinalS Polig nac. Unter denStatuen Grav PembrokeS zu Wilton inEngeland,die von Carry Creed auf vierzig Blätter in großQuart schlecht genug geäzet sind, sollen vier von ei-nem griechischen Meister Kleomenes sein. Manmuß sich wundern über die Zuversicht auf die Leicht-gläubigkeit der Menschen, wen ebendaselbst vorge-geben wird, daß einMareuS CurtiuS zu Pserde
diese Statue den von einem E b er v e rlv u n d ete n A d o->1 is vorstelle, wie auch Visconti Mus.tal>. Zi. behauptet. Fea.
1) krusclüuü >Ie trid. stat. c. 12. üe<z.
2) Das Sprichwort heißt im Griechischen: /ue?
-te xk.«/. Statt le^
sen andere (Lonk. Lrasmi 653.) Meyer.
Wer Sin desselben ist: Seine Rede stimt nichtmit der Sache über ein.)
3) livlll. !>nt. mvtl. «. 2. j>. Z16. p. z^,g. t. Z.