Vorrede zur
von einem Bildhauer gearbeitet worden/ welchenPolybius/ (ich vermuthe/ der Feldherr desachäischen Bundes und Geschichtschreiber/)von Korinth mit nach Nom gebracht habe: es wä-re nicht viel unverschämter gewesen/ vorzugeben/daß er den Künstler nach Wilton geschiket habe.
§.9. Richardson hat die Paläste und Villenin Rom/ und die Statuen in denselben/ beschrie-ben/^) wie einer/ dem sie nur im Traume erschienensind: viele Paläste hat er wegen seines kurzen Auf-enthalts in Rom gar nicht gesehen/ und einige/ nachseinem eigenen Geständnisse/ nur ein einzigeSmal/und dennoch ist sein Buch bei vielen Mängeln undFehlern das beste/ was wir haben. Man muß eSso genau nicht nehmen/ wen er eine neue Malerei/in Fresco und von Guido gemachet/ für alt an-gesehen. ?) Keyßlers Reisen sind in den,/ waser von Werken der Kunst in Rom und an andernOrten anführet/ nicht einmal in Betrachtung zu zie-hen: den er hat dazu die elendesten Bücher abge-schrieben. ^) Manilli hat mit großem Fleisse einbesonderes Buch von der Villa Borghese gema-chet/ und dennoch hat er drei sehr merkwürdige Stüke inderselben nicht angeführet:^) das eine ist die Ankunftder Königin der Amazonen/ Penthesilea/ beim
>) Kickiii'ckson's^ccount ok tlie 5tatues, Basreliefs, <1ra>ving?anil pictures in I6. I.onlI. »76^. Meyer.
z) Iraile 6e la peint. t. 3. xröni. pari. p. 27Z.
3) lievssleri selectse septentri anales et CelticNr. kg. g. Uznov. 17 20. Reise durch Deutschland,Ungarn, Italien u. s. w. Hannov. 2 B. 4.M e»e r.
4) Manilli hat im Jahre l65o in italiänischer Spra-che eine Beschreibung der Nilla B 0 rgl> ese her-«usgegel'en, welche in's Lateinische iwersezt und dem1?l>esaurl> ^nüizuitatui» et tlistoriaruiu Itali« t. K.