16
Vorrede zur
Z. 7. Einige haben aus einem einzigen Buch-staben den Meister kühnlich angegeben / l) und der-jenige,^) welcher die Namen einiger Künstler anStatuen (wie bei dem gedachten PapiriuS/ odervielmehr Hippolytus, und bei dem Germani-ens geschehen) mit Stillschweigen Übergängen, gibtuns den Mars von Johan Bologna in derVilla Medicis für eine Statue aus dem Alter-tume an. Dieses hat zugleich andere verführet.Ein anderer, um eine alte schlechte Statue, denvermeincten Narcissus in dem Palaste Barbe ri-ll i^) anstatt einer guten Figur zu beschreiben, erzäh-let uns die Fabel desselben, und der Verfasser ei-
p/cttF Hlutinensis suis in Ii/innnrn
nl'üa/l.5 2nima6ver8ioni!zu8 in8ernit, ut ex non
vnl^ata rnunns «88« probet
ca tantuni, non iaeac^us non
sed errula: non 8ed
c/a? >ionnnuin: n»n 8ecl lin»
^ua, inee88ere; c^uoä 8ai-tor ille in nuti8»
5iini8 tsniuni ot> linniinuni 8xlen<1c>reni et reruin airoei-tatem fact.18 xlcbeja liae inaleäicentia iuerld N8U8.Lessittg.
Wen Vernini gesagt hat, daß dieser Sturz dasschönste Überbleibsel des A l ter tu ms sei, so istdies wahrscheinlich auch nur ein wiziger Einfall, imGeschmake des Pasauino, auf die Vorliebe des M i»chel Angelo zu dem berühmten Torso di Belve-dere. Ramdohr.
1) dupace. ^.ntic^. (Sampan. io.
2) ^lalkei, 8tat. ant. n. 3o.
Z) Hlontfauc. viar. Itsl. x. 222.
4) l'etii ^<Ze8 karlierinse, p. i35.
Die Wunde, welche man am rechten Schenkel sieht, "und dieim Gesichte und in der ganzen Figur ausgedrükte Bestürzunglassen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit schließen, daß