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Vorrede zur
dieser magere Sophist hätte noch zehnmal so vielStatuen beschreiben können/ ohne jemals eine ein-zige gesehen zu haben; unsere Begriffe schrumpfenbei den mehresten solcher Beschreibungen zusammen/und was groß gewesen/ wird wie in einen Zollgebracht.
Z. 6. Eine griechische und eine sogenante rö-mische Arbeit wird insgemein nach der Kleidung/oder nach deren Güte / angegeben; ein auf der lin-ke» Schulter einer Figur zusammengehefteter Man-tel soll beweisen/ daß sie von Griechen/ ja inGriechenland gearbeitet worden. Man ist so-gar darauf gefallen/ das Vaterland des Künstlersder Statue des Marcus Aurelius in dem Schö-pfe Haare auf dem Kopfe des Pferdes zu suchen;man hat einige Ähnlichkeit mit einer Eule andemselben gefunden/ und dadurch soll der KünstlerAthen haben anzeigen wollen. 2) Sobald eine
nie» Kallistratos hatten. Der liier gedachte, dessenoder Beschreibunge» Von (l<i) Statuensich bei den Bilder» der Philvstrate befinde», istnicht, wie Meursius und Slearins wähnten, derbekante Lehrer des Demosthe»es, sondern der So-pH i st, ein Sohn des L e o n und Zeitgenosse P l u ta r chs,(plulzrck. sjUXSt. ZV. H. VlI. 6. ) wie aus
den von ihm angegebenen Beschreibungen vonStatuen, die vermöge der an ihnen ausgestellten Merk-malen auf die spätern Zeiten der griechischen Kunst hin-deute», unwidcrsprechlich hervorgeht. Mcver.
») k'akreuj In8cript. c. 6. n. 2gZ. p. 400.
2) pinaroli. I'ratl. 6eIIe cose piu oiemvraliili <Ii koinatanto antiche clie moderne, t. I. z>. l(>6. Lpcctstor, vol.3. n. 46. 1Z4. —
Mvntsauco »(Oi-Ii-Iv e. 20. in line p. Z01.) findet in den!Haarsch 0 pse die Ähnlichkeit »>it einer Eule. Fie 0 r 0-»i, i» seinen Anmerkungen zu diesem Diario (S. 56.),widerlegt ihn. Pi»aroli(I. c.) will »war, es sei eine