stesch. Musco. 277
send Vergehungen/ wie des Barre seine deutscheGeschichte ist, machen mir diese Besorgniß.
§> 6. Wen die Zeit und die Gränzen einesBriefes mich nicht einschränkcten / würde ichHhnen zuerst die seltensten/ und hernach dieschönsten Steine namhaft machen/ und alodenberühren/ was für besondere Kentnisse aust andern zu ziehen sind.
§.7. Die seltensten Steine sind überhauptdie hetruri sehen. Man kan von deren Werthurtheilen aus dem/ was über ein einziges Stük voneinem hetrurischen Steine im königlich französischenKabinet gesaget ist. Unter diesen aber sind die vor-nehmsten zween Carniole: der eine stellet fü nfevon den sieben Helden vor/ die den ersten Zugwider Theben thäte»/ nämlich den TydeuS/ Po-lynieeS/ AmphiarauS/ AdrastuS und Par-thenopäuS; zn jeder Figur ist der Name in derd ältesten hetrurischen od«r pelasgischen Schriftgeschnitten. Der andere zeiget den Tydeus mitdessen Namen, wie er sich einen Pfeil aus demFuße ziehet. Beide werden zum erstenmal in Kupfergestochen auf meiner angeführten Schrift erscheinen.Der erste ist ohne Zweifel das älteste Denkmal-der Kunst in der Welt/ und folglich einer der sel-tensten Schäze/ die man ausweisen kan. Der an-dere lässet uns die Kunst der Hetrurier inihrer höchsten Schönheit sehen / und gibt einenBegrif von der Kunst kurz vor ihrem Flor unterden Griechen. 2)
>) MiZtoire gLneralo <Z'^IIemagne> 174g. >1 tom.Z
2) ^Vorläufige Abhandlung von der Kunst derZeichnung der alten Völker. Z K. s §. und dieAbbildung beider Steine in den Denkmalen unterNumero lvZ und l»6.Z