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1 (1825)
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des Schönen:c.

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ftltcn christlichen Lampen stehet; unter demselbenhänget ein Köcher, welches auf die Pfeile desBöse wichts deuten kan. Die Plage derPhilister an heimlichen Orten ist in zwoPersonen auSgedrüket/ welche dem Kranken dieHand reichen / und sich die Nase zuhalte». Ein edlerGedanken ist in der berühmten Jo des Correggioder lechzende Hirsch am Wasser/ aus denWorten des Psalmisten: W i e d e r H i r s chschreiet zc. genommen/ als ein reines Bildder Brunst des Jupiters: den das Schreiendes Hirsches heisset im Hebräischen zugleich etwassehnlich und brünstig verlangen. Schöngedacht ist der Fall der ersten Menschen vomDomenichino in der Galerie Colonna: der All-mächtige/ von einem Chor der Engel getragen/hält dem Adam sein Vergehen vor; dieser wirft dieSchuld auf die Eva/ und Eva auf die Schlange/welche unter ihr kriechet; und diese Figuren sindstufenweise/ wie die Handlung ist/ gestellet/ und ineiner Kette von hinübergehender Handlung einer aufdie andere.

§. 47. Die zwote Erinnerung sei die Be-obachtung der Natur. Die Kunst/ als eineNachahmerin derselben/ soll zur Bildung der Schön-heit allezeit das Natürliche suchen/ und allesGewaltsame/ so viel möglich ist/ vermeiden/ weilselbst die Schönheit im Leben durch gezwun-gene Gebärden mißfällig werden kan. Wie vielangebrachtes Wissen in einer Schrift einemklaren und deutlichen Unterrichte weichenmuß: so soll es dort die Kunst der Naturthun/ und jene soll nach dieser abgewogen werden.Wider diesen Saz haben große Künstler gehandelt/deren Haupt hier Michel Angelo ist/ welcher/um sich gelehrt zu zeigen/ in den Figuren der groß-