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1 (1825)
Entstehung
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herzoglichen Gräber sogar die Unanständigkeit der-selben übersehen hat. Aus diesem Grunde soll manin starken Verkürzungen keine Schönheitsuchen: den diese sind wie die auSstudirte Kürzein des Ca rt e sins Geo metri e, und verberge»/was sichtbar sein sollte; es können dieselben Be-weise sein von der Fertigkeit im Zeichnen,aber nicht von der Keiitniß der Schönheit.

K. -5s. Die dritte Erinnerung betrist die Aus-'arbeitttng. Da diese nicht das erste und das höchsteAugenwerk sein kali, so soll man über die Kün-steleien in derselben, als wie über Schönfleke, hin-sehen: den hier können die Künstler ans Tirol,welche das ganze Vaterunser erhoben auf einemKirschkerne geschnitten haben, allen den Rang streitigmachen. Wo aber Nebendinge mit der Hauptsachegleich fleissig ausgeführet worden, wie es die Kräuterauf dem Vorgrunde der Verklärung Christi sind,zeiget eS die Gleichförmigkeit des Künstlers imDenken und Wirken, welcher, wie der Schöpfer, auchim Kleinsten groß und schön erscheinen wollen.Massei, welcher, wiewohl irrig, vorgibt, daß diealten Steinschneider die Gründe ihrer vertieseten Fi-guren glätter, als die Neuern, zu machen verstan-den, l) muß aufKlein igkeiten in der Kunst mehr,als auf das Wesentliche, aufmerksam gewesen sein.Die Glätte des Marmors ist also keine Eigen-schaft einer Statue, wie die Glätte eines Gewan-des, sondern höchstens wie es die glatte Oberflächedes Meeres ist: den eS sind Statuen, und zwareinige der schönsten, nicht geglättet.

ß. -iS. Dieses kaii zur Absicht dieses Entwurfs,welcher allgemein sein sollte, hinlänglich geach-

1) lMai» vergleiche die Note, welche vben S. 214steht. Z