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1 (1825)
Entstehung
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264
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264 Empfindung

nur einer unmuthigen und verachtenden Gotth^t zu.Das Bekleidete der alten Figuren kan in seinerArt schön/ wie das Nakende/ heissen: den alleihre Gewänder sind gut und schön geworfen/undnicht alle sind nach nassen Gewändern gearbeitet/wie insgemein irrig vorgegeben wird; dieses sind diefeinen Gewänder/ welche nahe am Fleische liegenmit niedrigen und kleinen Falten. Man kan alsoaus diesem Grunde die neuern Künstler nicht ent-schuldigen/ die in historischen Werke»/ anstatt derGewänder der Alten/ sich andere gebildet haben/die niemals gewesen sind.

§. 39. An den erhobenen Arbeiten der Altenhaben einige Scribenten/ welche von iüren Werkennur wie die Pilgrime von Rom reden können/auszusezen gesunde»/ daß alle Figuren g l e i ch erhobenseien/ ohne malerische Abweichung/ welche verschie-dene Gründe und Weiten erfordert. Sie sezen die-ses als erwiesen voraus'/ und schließen auf eineUngeschiklichkeit/ als wen es schwerer wäre flach/als erhoben/ zu modelliren. Diesen sage man/ daßsie Vieles nicht wissen: eS finden sich solche Werkevon drei verschiedenen Abweichungen und Erhoben-heiten der Figuren/ und ein solches steht in demprächtigen Saale der Villa Albani. In Werkenneuerer Bildhauer muß man von der gemeinen Regelabgehen; man kan hier nicht allezeit von dem Werkeauf den Meister schließen: den z. E. die Statue desh. DominicuS mit der Kleidung seines OrdenS/ inSt. Peter/ war dem geschikten Le Gros ein fastunüberwindlicher Widerstand zur Schönheit zu ge-langen.

§. 40. Die Schönheit in der Malerei ist sowohl jin der Z eichnung / und in der Compositio N/ als ^indem Colorit/ und im Lichte und Schatten.In der Zeichnung ist die Schönheit selbst der