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1 (1825)
Entstehung
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251
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des Schonen;c.

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wolle»/ macht das' Ganze verlieren. Ein blos me-chanischer Maler aber/ dessen vornehmstes Werk dasPorträt ist/ kan durch nöthige Übung seine Einbil-dung erhöhen und stärke»/ daß dieselbe fähig wird/ei» anschauliches Bild nach allen Theilen sich einzu-prägen/ und stükweise zu wiederholen.

Z. 20. Es' ist also diese Fähigkeit als eine sel-tene Gabe des Himmels' zu schäze»/ welcher denSin zum Genusse des' Schonen und des Lebens selbsthiedurch fähig gemachet hat/ als dessen Glükscligkeitin einer Dauer angenehmer Empfindung bestehet.

§.21. Über den Nut erricht zu der Fähi-g keit/das Schöne in derKunst zuempfinden / wel-cher das'zwei t e Stük dieser Abhandlung ist/ kan zuerstein allgemeiner Vorschlag gemachet werden/wel-cher hernach durch besondere Erinnerungen inden dreien schönen Kiinsten eine nähere Anwendung ha-be?? kan. Dieser Vorschlag aber ist / wie dieser E n t-wurf/ nicht für junge Leute/ welche nur um ihr noth-dürftiges Brod lernen/ und weiter nicht hinaus denkenkönnen/ welches sich von selbst verstehet; sondern fürdie/ welche / nebst der Fähigkeit/ Mittel/ Gelegen-heit und Mnße haben/ und diese ist sonderlich nö-thig. Den die Betrachtung der Werke der Kunst ist / wie Plin ins saget/ für müßige Menschen/"das ist/ die nicht den ganzen Tag ein schweres undunfruchtbares Feld zu bauen verdammet sind. Die mirgegönnete Muße ist eine der größten Glükseligkeiten/die mir das gütige Gefchik durch meinen erhaben-sten Freund und Herrn/l) in Rom finden lassen/welcher/ so lang ich bei und mit ihm lebe/ keinen Fe-derstrich von mir verlanget hat; und diese seligeMuße hat mich in Stand gesezet/ mich der Betrach-tung der Kunst nach meinem Wunsche zu überlassen.

11 lCardinal Alexander Albani,?