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eines schöpferischen Meisters die Materie geistig zu ma-chen vermögend ist. Mich bauchet/ eS bilde mir derRü^kcli/ welcher durch hohe Betrachtungen gekrümmet schei-net/ ein Haupt/ das' mit einer frohen Erinnerung sei-ner erstaunenden Thaten beschäftiget ist; und indemsich so ein Haupt voll von Majestät und Weisheit vormeinen Angen erhebet/ so fangen sich an in meinenGedanken die übrigen mangelhaften Glieder zu bil-den : es sammelt sich ein Ausfluß aus dem Gegen-wärtigen/ und wirket gleichsam eine plszliche Er-gänzung.
K. 16. Die Macht der Schulter deutet mir an/wie stark die Arme gewesen/ die den Löwen auf demGebirge Cithäron erwürget/ und mein Auge suchetsich diejenigen zu bilden/ die den Cerberus ge-bunden und weggeführet haben. Seine Schenkelund das' erhaltene Knie geben mir einen Begrif vonden Beinen/ die niemals ermüdet sind / und denHirsch mit Füßen von Erzte verfolget und erreichethaben.
§. 16. Durch eine geheime Kunst aber wird derGeist durch alle Thaten seiner Stärke bis zur Voll-kommenheit seiner Seele geführet/ und in diesemSturze ist ein Denkmal derselben / welches ihm keinDichter/ die nur die Stärke seiner Arme besingen/errichtet: der .Künstler hat sie übertroffen. SeinBild des Helden gibt keinem Gedanken von Gewalt-thätigkeit und von ausgelassener Liebe Plaz. Zu derRuhe und Stille des Körpers offenbaret sich der ge>-sezte große Geist; der Mail/ welcher sich aus Liebezur Gerechtigkeit den größesten Gefährlichkeiten auS-gefezet/ der den Ländern Sicherheit/ und den Ein-wohnern Nuhe gcschaffet.
§. 17. Diese vorzügliche und edle Form einer sovollkommenen Narur ist gleichsam in die Unsterblich-keit eingehüllet/ und die Gestalt ist blos wie ein