Druckschrift 
1 (1825)
Entstehung
Seite
230
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Torso im

andeuten kan / daß der Held niemals gewanket undnie sich beugen müßen!

K. 12. In diesem Zlugenblike dnrchfährct meinGeist die entlegensten Gegenden der Welt/ durchwelche Herkules gezogen ist/ und ich werde bisan die Ganzen seiner Mühseligkeiten/ und bis andie Denkmale und Säule»/ wo sein Fuß ruhete,geführet durch den Anblik der Schenkel von uner-schöpflicher Kraft/ und von einer den Gottheiten ei-genen Länge/ die den Held durch hundert Länderund Völker bis zur Unsterblichkeit getragen haben.Ich fing an/ diese entfernten Züge zu überdenken/da mein Geist zurükgerufen wird durch einen Blikauf seinen Nüken. Ich wurde entzüket/ da ich die-sen Körper von hinten ansähe / so wie ein Mensch /der/ der nach Bewunderung des prächtigen Portals aneinem Tempel/ auf die Höhe desselben geführet würde,wo ihn das Gewölbe desselben/ welches er nicht über-sehen kaii/ von neuem in Erstaunen sezet.

K. iZ. Ich sehe hier den vornehmsten Bau derGebeine dieses LeibeS/ den Ursprung der Muskeln,und den Grund ihrer Lage und Bewegung/ unddieses alles zeiget sich wie eine von der Höhe derBerge entdek'ete Landschaft/ über welche die Naturden mannigfaltigen Reichtum ihrer SchönheitenauSgegossen. So wie die lustigen Höhen derselbensich mit einem sanften Abhänge in gesenkte Thälerverlieren/ die hier sich schmälern und dort erweitern:so mannigfaltig / prächtig und schön erheben sichhier schwellende Hügel von Muskeln/ um welche sichoft unmerkliche Tiefen/ -gleich dem Strome desMäanders'/ krümmen/ die weniger dem Gesichte/ alsdem Gefühle/ offenbar werden.

§. 14. Scheinet es unbegreiflich/ ausser dem »Haupte/ in einem andern Theile des Körpers einedenkende Kraft zu zeigen: so. lernet hier/ wie die Hand