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1 (1825)
Entstehung
Seite
232
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Torso im

Gefäß derselben; ein höherer Geist scheinet den Raumder sterblichen Theile eingenommen/ und sich an dieStelle derselben ausgebreitet zu haben. ES ist nichtmehr der Körper, welcher annoch wider Ungeheuerund Friedensstörer zu streiten hat; eS ist derjenige,der auf dem Berge Öta von den Schlaken derMenschlichkeit gereiniget worden, die sich von demUrsprünge der Ähnlichkeit des Vaters der Götter ab-gesondert.

§,18. So vollkommen hat weder der geliebteHylluS, noch die zärtliche Jole den Herkulesgesehen; so lag er in den Armen der Hebe, derewigen Jugend, und zog in sich einen unaufhör-lichen Einfluß derselben. Von keiner sterblichenSpeise und groben Theilen ist sein Leib ernähret:ihn erhält die Speise der Götter, und er scheinetnur zu genießen, nicht zu nehmen/ und völlig/ohne an gefüllet zu sein, l)

s- 19. O, möchte ich dieses Bild in der Größeund Schönheit sehen, in welcher es sich dem Ver-stände des Künsters geoffenbaret hat, um nur alleinvon dem Überreste sagen zu können, was er gedachtihat, und wie ich denken sollte! Mein großes Glüknach dem seinigen würde sein, dieses Werk würdigzu beschreiben. Voller Betrübniß aber bleibe ich ste-hen, und so wie Psyche anfing die Liebe zu be-weinen/ nachdem sie dieselbe kennen gelernet: so

I) Wis hieher hat DZinckelman diese Schilderung miteiniger Verschiedenheit von der frühern, diein der Bibliothek der schöne» Wissenschaftenic. Leipz, erschienen war, seinem Versuche ei-ner Allegorie aufs neue angehängt, und nach die-sem Abdruke lieferte ich sie bis zum §. wo sie aus-hört, und unter ihrem Ende folgende Stelle hat: