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schen Kreise geruhet hat. Mit was für einer Groß-heit wachset die Brust a,n, und wie prächtig ist dieonhebende Nundung ihres Gewölbes! Eine solcheBrust muß diejenige gewesen sei»/ auf welcher derNiese Antäus und der dreileibige Geryon er-driiket worden. Keine Brust eines drei - und vier-mal gekrönten olympischen Siegers/ keine Brust ei-nes spartanischen Kriegers von Helden gebore»/ mußsich so prächtig und erhoben gezeiget haben.
§. 10. Fraget diejenigen/ die das Schönste inder Natur der Sterblichen kenne»/ ob sie eine Seitegesehen haben / die mit der linken Seite zu verglei-chen ist. Die Wirkung und. Gegenwirkung ihrerMuskeln ist mit einem weislichen Maße von abwech-selnder Regung und schneller Kraft wunderwürdigabgewogen/ und der Leib mußte durch dieselbe zuallem/ was er vollbringen wollen/ tüchtig gemachetwerden. So wie in einer anhebende» Bewegungdes MeerS die zuvor stille Fläche in einer neblich-ten Unruhe mit spielende» Welle» anwächset/ woeine von der andern verschlungen/ und ans dersel-ben wiedernm hervorgewälzet wird: eben so sa»ftaufgeschwcllct und schwebend gezogen fließet hier eineMnskcl in die andere/ und eine dritte/ die sich zwi-schen ihnen erhebet/ und ihre Bewegung zu verstär-ke» scheinet/ verlieret sich i» jene/ und unser Blikwird gleichsam mit verschlungen.
Z. lt. Hier möchte ich stille stehe», um unserenBetrachtungen Raum zu gebe»/ der Vorstellung einimmerwährendes Bild von dieser Seite einzudrüken;allein die hohen Schönheiten sind hier in einer unzer-trenlichen Mittheilung. Was für ei» Begrif erwäch-st zugleich hierher aus den Hüfte»/ deren Festigkeit >)
l) Wicht Feisti gkcit.?