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1 (1825)
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Von der Gracie

.auf etwas Erhobenes/ als ein Bild eines Menschen/welcher, um mit jemand zu rede»/ das eine Beinallezeit auf einen Stuhl sezen wollte/ oder um festzu stehen / sich einen Stein unterlegete. Die Al-ten waren dergestalt auf den höchsten Wohl-stand bedacht/ daß nicht leicht Figuren mit einemBeine über das andere geschlagen stehen/-es fei den ein Bakchus in Marmor/ ein Parisoder NireuS auf geschnittenen Steine»/ zum Zei-chen der Wcichlichket.

§.7. Hn den Gebärden der alten Figurenbricht die Fr ende nicht in Lachen auS/ sondernsie zeiget nur die Heiterkeit vom inneren Ver-gnügen; auf dem Gesichte einer Bakchante bliketgleichsam nur die Morgenröthe von der Wohltustauf. Zn Betrübniß und Nnmuth sind sie einBild des Meers/ dessen Tiefe stille ist/ wendie Fläche anfängt unruhig zu werden; auch imempfindlichsten Schmerzen erscheinet Niobeals die Heldin/ welche der Latona nicht weichenwollte. Den die Seele kau in einen Zustand gesezetwerden/ wo sie von der Größe des Leidens'/ welchessie nicht fassen kan/ übertäubet/ der Unempfind-lich ke i t nahe komt. Die alten Künstler haben hier/wie ihre Dichter/ ihre Personen gleichsam ausserder Handlung / die Schecken oder Wehklagen erwe--ken müßte/ gezeiget/ auch um.die Würdigkeit derMenschen in Fassung der Seele vorzustellen.

Z. 8. Die Neuer»/ welche theils das Altertumnicht kennen lernen/ oder nicht zur Betrachtung derGratie in der Natur gelanget sind/ haben nichtallein die Natur gebildet/ wie sie empfindet/ sondernauch/ was sie nicht empfindet. Die Zärtlichkeit ei-ner sizenden Venus in Marmor zu Potsdam/ vomPigalle aus Paris/ ist in einer Empfindung, inlG. d> K. Z B. z K. to §.)