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1 (1825)
Entstehung
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Betrachtung der

heit der Form nicht erreichet: die Nase ist um einHaar zu stark/ das Kin ist zu platt/ und derMund schlecht; und eben so verhält es sich mitanderen Nachahmungen in dieser Art. Gelinget esden Meistern nicht/ was ist von Schülern zuhoffen/ und was könte man sich von selbst ent-worfenen Schönheiten versprechen? Ich will nichtdie Unmöglichkeit sogar der einfachen Nachah-mung alter Köpfe daraus zu erkennen geben; aberes muß solchen Künstlern irgendwo fehlen. RättersBuch von geschnittenen Steinen^) zeiget nichtviel Einsicht der alte» Kunst auch in der einzigenArt/ die er allein getrieben/ welches künftig kai»dargethan werden.

K. 16. Die eigene Überzeugung von der schwerzu erreichenden Schönheit der Alten ist daher eineder vornehmsten Ursachen von der Seltenhet un-tergeschobener griechischer Münzen in der besten Zeit:eine falsche neue Münze/ die in griechischen freienStaaten gepräget ausgegeben würde/ wäre gegen einejede ächte zu entdeken. Unter den kaiserlichen Mün-zen ist der Betrug leichter gewesen: die zu altenMünzen geschnittenen Stempel des berühmten Pa-dovano sind im MuseoBarberini zu Rom/ unddie vom Michel/ einem Franzosen/ der diese Kunst zuFlorenz getrieben/ sind in dem stoschisch en M useo.

§. 16. Was zum dritten dieAusarbeitungeines Werks der Kunst im engern Verstände/ nachdessen geendigtem Entwürfe/ betrift: so ist der Fleißin derselben zu loben/ aber der Verstan d zu schä-zen. Die Hand des Meisters erkennetsich/ sowie

j) Natters liier angeführte Schrift hat den Titel: ?raitn

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xl-mclies; a. I^onäres 1764. KI. kv!. Fernow.