Werke der Kunst.
in der Schreibart an der Deu tlichkeit lind kräf-tigen Fassung der Gedanken: also in derAusarbeitung des Künstlers an der Freiheit'und Sicherheit der Hand. Auf der Verklä-rung Christi vom Ra p h a e l siehet man die siche-ren und freien Züge des großen Künstlers in denFiguren Christi/ St. Peters und der Apostelzur rechten Hand/ und an der mühsam vertriebe-nen Arbeit des Giulio Nomano an einigen Fi-guren zur Linken. Bewundere niemals/ weder amMarmor die glänzende/ sanfte Oberhaut:noch an einem Gemälde die spiegelnde glatteFläche; jene ist eine Arbeit/ die dem TagelöhnerSchweiß gekostet hat/ und diese dem Maler nichtviel Nachsinnen. DerApollo des Bernlni istso glatt wie der im Belvedere/ und eine Ma-donna vom Trevisano ist noch viel fleissiger/als die vom Correggio gemalet. Wo Stärke derArme und Fleiß in der Kunst gilt/ hat das Al-tertum nichts vor uns voraus: auch derPor p h y rkan eben so gut bearbeitet werden/ wie vor Alters/welches viele unwissende Scnbenten läugnen/ undzulezt CarlencaS in einem Buche/ dessen Überfe-zung den Deutschen keine Ehre machet.
§. 17. Die größere Glätte an Figuren tiefge-schiiittener alter Steine ist nicht das Geheimniß/ wel-ches M a ffe i der Welt zum Besten mittheilend ent-dckcn will/ i) wodurch sich die Arbeit eines alten
») Verona ülu8trat. 3 c. 7. 269. Die Stelle
des Massei ist folgende:
ZVelle piet,!-« vllre al d'i seAno ecl alle cv8e rap-
xvesentste, eä oltre »I culcne e <zualita 6el!a znetra
un eert.0 per 6i8ten^uere II inodernc,
5 ^ clall' sntico. Oran ne vien iatto äa cjnalcke an-