der Gedanken :c.
im Leben zu geschehen pflegte: man weiß/ daß Vö-gel ein Bild der Seele waren. >) Man willauch bei einem Svhinr auf einem BecherndesKünstlers Absehen auf die Begebenheitendes OdipuS in Theben, als dem Vaterlandedes Bakchus/ dem der Becher geweihet seinsolle«/ finden. Die Eidexe aber auf einem Tri nk-ge schirre des Mentors kan den Besizer desselbenanzeige»/ welcher vielleicht SauroS geheissen hat.
Ich glaube/ man habe Ursache in denmehresten Bildern des Altertums Allegorien zusuchen/ wen man erwäget/ daß sie so gar allego-risch gebauet haben. Ein solches Werk war dieden sieben freien Künsten geweihete Gale-rie zu Olympia/N in welcher ein abgelesenesGedicht durch den Wiederhall siebenmal wieder-holet wurde. Ein Tempel des MercurS/ deranstatt der Säulen auf Hermen/ oder aufTermen/wie man izo spricht/ ruhete/^) auf einerMünze Kaisers Aurelianus, kan einigermaßenmit hierher geboren. Zir dem Fronton ist einHund/ein Hahn und eine Zunge: Figuren/deren Ausle-gung bekaiic ist.
Noch gelehrter war der Bau des Tem-pe ls der Tugend und der Ehre/ welchen Mar-cellnS unternahm. Da er die Beute/ welche erin Sicilien gemachet hatte/ hierzu bestimmete/ wur-de ihm sein Vorhaben durch die Oberpriester/ derenGutachten er vorher, einholete/ untersaget/ unter
1) Lc'Aei'. x. ioo.
2) Luonai'i'oti, OüRei'v. alcun! Aletlügl. ?roem. x.26.
1698. 4.
Z) plulai-cli. Fnrrulit. Lo. 1. I. <36. sect. 26.^
4) 1>iswn. Ins!., tles Tmxi-. t. 1. z>. 632.