der Gedanken lc.
Z. 1-53. Es ist nicht zu läugneN/ man hat einesoder ein paar Beispiele von ähnlich scheinenden Ge-danken aus dem Altertume/ wie die Löwin aufdem Grabmale der Liebsten des AristogitonS/mit Namen Leäna/ war/ welches dieser Person alseine Belohnung aufgerichtet wurde wegen der be-zeigten Beständigkeit in der Marter des Tyran-nen/ um von ibr ein Gestandn iß der Mitver-schwornen wider ihn zu erpressen, l) Ich weiß nicht/ob dieses Grabmal zur Rechtfertigung der Wort-spiele in neuern Verzierungen dienen könte. DieLiebste des Märtyrers der Freiheit zu Atkenwar eine Person von berüchtigten Sitte«/ de-ren Namen man Bedenken trug auf ein öffentli-ches Denkmal zu sezen. 2) Eine gleiche Beschaffenheithat es mit den Eidexen und Fröschen an ei-nem Tempel/ wodurch die beiden Baumeister Sau-ruS und BatrachuS ihre Namen/ die sie nichtoffenbar andeuten durften/ zu verewigen suchten.—>Gedachte Löwin hatte keine Zunge/ und dieserGedanke gab der Allegorie Wahrheit. Die Löwin,welche auf der berühmten Lai 6 Grab gesezet wur-de/ war vermuthlich von jener eine Copie/ und
,) I. i. fc. 2Z. Z, 2. klin, I. c> ig> Z, >2,
Hlizen. I. i3. c. 7. g.iirul. c. 6.^
2) lDer Märtyrer der Freiheit zu Athen istAristogito»/ welcher samt seiner Geliebten Leäna,auf Befehl des Hivparcbus^ gefoltert und gctodetworden, was in den eben angeführten Stellen der al-ten Autoren umständlich erwähut wird, übrigens wardie beschriebene Löwin nicht auf dem Grabmal derLeäna, sondern aus Erz gegossen stand ste, ein Werkdes Tisikrates, als Ehrendenkmal am Ein»gange der Burg zu Athett.Zz) ?Iii>, Ilist. Kst, 1,36. I». 4 I4> Alleg0 r!e!t. §.
4) ?2US-»I. I. 2. c. 2. ^5,