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1 (1825)
Entstehung
Seite
194
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Erlätttming

hen, und diese Theile sollen groß und frei aus«schweifen.

§. i-4o. Das' erst e Gesez (um wieder auf die Al-legorie zu kommen,) könte in sehr viele subalterneRegeln zergliedert werden: die Beobachtungder Natur der Sachen aber und der Um-stände ist allezeit das allgemeine Augenmerk derKünstler? und was' die Beispiele betrift/ so schei-net hier der Weg der Widerlegung lehrreicher alsder Weg der Vorschrift.

§. Arion auf einem Delphine reitend/ sowie er als ein Gemälde zu einer Sopraporte in ei-nem ncnern Werke der Baukunst/ wiewohl nichtmit Vorsaz/ wie es scheinet/ angebracht ist, würdenach der gewöhnlichen Deutung nur allein in Sälenund Zimmern eines Dauphin von Frankreich,dem Orte gemäß sein: an allen Orten aber, wodieses Bild nicht entweder auf Menschenliebe,oderaufHülse uud Schuz/welchenKünstler/ wieArion finden/ zielen kan/ würde es nicht bedeutendsein. In der Stadt Tarent hingegen könte eben die-ses Bild / doch ohne Leier/ noch izv/ an allenöffentlichen Gebäuden seinen Ort zieren: den diealten Tarentiner/ die des N ep t uns Sohn Tarasfür ihren Erbauer hielten/ prägeten denselben / wie«r auf einem Delphine ritt/ auf ihre Münzen.

ß. Man hat wi der die Wahrheit gehandeltin den Verzierungen eines GebäudeS/ an dessen Auf-führung eine ganze Nation Theil hat; an dem Pa-lais Blenbeim des Herzogs von Marlborough/wo über zwei Portalen ungeheure Löwen vonStein gehauen liegen , welche einen klei nen Hahnm Stüke reissen : 5) die Erfindung ist nichts als einsehr gemeines Wortspiel.

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