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1 (1825)
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188
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Erläuterung

des h. Vitalis/ die ein ju n g es d ch e n über ei-nen Specht hielt/ der nach derselben schnapete/ warnothwendig sehr vielen ein Geheimniß. Die Kir-sche bedentete die Jahrszeit/ in welcher der Hei-lige seinen Geist aufgegeben hatte.

§, 126. Alle großen Maschinen und Stüke einesöffentlichen Gebäudes/ Palastes ?c. erfordern billigallegorische Malereien. Das/ was groß ist/ hat ei-nerlei Verhältniß: eine Elegie ist nicht gemachet/große Begebenheiten in der Welt zu besingen. Istaber eine jede Fabel eine Allegorie zu ihrem Orte?Sie hat es weniger Recht zu sein: als der Dogeverlangen könte/ dasjenige in Terra ferma vor-zustellen/ was' er zu Venedig ist. Wen ich rich-tig urtheile/ so gehöret die sarnesische Gale-rie nicht unter die allegorischen Werke. Vielleichthabe ich dem Annibal an diesem Orte in meinerSchrift zu viel gethan/ wen die Wahl nicht bei ihmgestanden: man weiß/ daß der Herzog von Orle-ans vom Koypel die Geschichte des Äneasin seine Galerie verlanget, l)

K. 127. Des Rubens Neptun auf der könig-lichen Galerie zu Dresdens) war ehemals für denprächtigen Einzug des Znfant Ferdinand vonSpanien/ als Gouverneur der Niederlande/ inAntwerpen gemachet; und daselbst war es an einerEhrenpforte ein allegorisches Gemälde. Der Gottdes Meers/ der beim Virgil den Winden Frie-den gebietet/ war dem Künstler ein Bild dernach ausgestandenem Sturm glüklichen Fahrtund Anlandung des Prinzen in Genna. Jzo

1) I^epicle, Vies c!e» prem. Pointe. 2. p. 17 i3.

2) I^cueil ll' Rstanij). de la Orescle , iol.

3) et Ini.r0il.u8 k'ercünatilZi Ink. x. i5.1641. 5ul.