isä Erläuterung
mm kostbaren Hau ptschmiike/ auf deren Brustein goldenes Herz an einer Kette hänget/ alsein Bild des gutthätigen Herzens dieses Kai-sers. Mit dem Befehlsstäbe gibt diese Figurden Befehl zum Baue. Unter ihr sizet ein Ge- !nius mir Winkel/ Palette und Eisen; einanderer schwebet über ihr mit dem Bilde der dreiGratieii/ welche auf den guten Geschmak indem ganzen Baue deuten. Neben der Hauptfigur >sizet die allgemeine Freigebigkeit mit einemangefülleten Beutel in der Hand / und unterderselben ein Genius mit der Tafel des römi-schen Congiarii/ und hinter derselben die öster-reichische Freigebigkeit mit gewirktenLerchen in ihrem Mantels) Aus dem Hörne des ^Überflusses fangen etliche Genii die ausge-schütteten Schäze und Belohnungen auf/um dieselben denen um K ünste und Wissenschaf-ten/ sonderlich um die Bibliothek/ verdien-ten Männern auszutheilen. Auf die befehlendePerson richtet die persönlich gemachte Be-folgung des gegebenen Befehls ihr Gesicht/und drei Kinder halten das Modell des Ge-bäudes. Neben dieser Figur stehet ein alterMan/ der auf einer Tafel den Bau ausmißt/und unter ihm ein Genius mit einem Senkbleie/ 'zur Vorstellung der ein g e ri ch te te n B efo lgu ng.Zur Seite des Alten sizet die sinreiche Erfin-
j) Aus dem Adler auf den Heerschildern der alten öster-reichische» Markgraoen sind milder Zeit Lerchen ge-worden. (Fuggers Sviegel der Ehre»/ 2 B, t K.t52 S> F u h r»> a ns öst er r> Hist. t Th. 25 und 2VV S.?Man hat dieselbe aus Unwissenheit von einer erdichtetenLerchenlegion der Römer herleiten wollen; welchesals eine Fabel gründlich widerleget worden. cHergo«. !Nonuiii. Aentis .^U5lr. t. I. tÜ5s. 2.) Winckelman.