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1 (1825)
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Erläuterung

Die Quelle war bei HalikarnassuS in Karien.Vitruv glaubet, die Wahrheit dieser Erdich-tung gefunden zu haben. „Einige Einwohner aus'„ ArgoS und Trözene, saget er, begaben sich dahin,„ und vertrieben die Karier und Leleger, die sich„ in'S Gebirge retteten, und anfingen, die Grieche»„ mit Streifereien zu beunruhigen. Einer von den„ Einwohnern, welcher besondere Eigenschaften in„dieser Quelle entdeket hatte, legete bei derselben„ ein Gebäude an, wo diejenigen, die den Brun-„ nen gebrauchen wollten, ihre Bequemlichkeit hat-„ teu. ES fanden sich Barbaren sowohl als Grie-„ chen hier ein, und jene gewöhneten sich an die„ sanften griechischen Sitten, und legeten freiwillig„ ihr wildes Wesen ab. " Die Vorstellung der Fa- ^bel selbst ist Künstlern bekant: die Erzählung desVitruvs könte ihnen Anleitung geben, ein Bildeines Volks zu machen, welches gesittet undmenschlich geworden, wie die Russen unterPeter I angefangen haben. Die Fabel des Or-pheus könte zu eben dieser Vorstellung diene»!eS komt auf den Ausdruk an, ein Bild vor demanderen bedeutender zu machen.

§. 147. Ist dasjenige, was ich allgemein überdie Allegorie gesaget habe, nicht überzeugend genug, >die Nothwendigkeit derselben in der Malerei darzu-thun, so werden wenigstens die Bilder, welche alsBeispiele angebracht sind, zur Rechtfertigung mei- ^neS Sazes dienen können; daß sich die Malereiauf Dinge erstreke, die nicht sinlich sind,ß. 118. Die beiden größten Werke der alle-gorischen Malerei, die ich in meiner Schrift ange-führet habe, nämlich die luxenburgifche Gale-rie und die Kupola der kaiserlichen Bib-

i) 1. 2. c. 3.