der Gedanken ic.
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dieser Tugenden siehet man auf einer Münze vonKordnS und Kalenu 6. i)
§. 116. Ein Bild des GebetS könte ans deinH o m e r genommen werden. Phönix/ der Hofmei-ster des' Achilles, suchet den ihm anvertrautenHeld zu besänftigen/ und dieses' thut er in einer Alle-gorie. „ Du mußt wissen/ Achille 6/ (saget er/) daß„die Gebete Töchter des Jupiters sind. Sie„ siud krum worden durch vieles Knieen; ihr Gesicht„ist voller Sorgen und Runzeln/ nnd ihre Augen„ sind beständig gegen den Himmel gerichtet. Sie„sind ein Gefolge der Göttin Ate/ nnd gehen hinter„ ihr. Diese Göttin gehet ihren Weg mit einer küh-„ nen und stolzen Mine; und leicht zu Fug/ wie sie„ ist/ läuft sie durch die ganze Welt/ und ängstiget„ und quälet die Menschenkinder. Sie suchet den„ Gebeten auszuweichen/ welche ihr unabläßig folgen)„um diejenigen Personen/ welche jene verwundet/„zu heilen. Wer diese Töchter des Jupiters'„ ehret/ wen sie sich ihm nähern/ genießt viel Gutes„von ihnen; wen man sie aber verwirft/ bitten sie„ihren Vater/ der Göttin Ate Befehl zu geben/„ einen solchen wegen der Härte seines Herzens' zu„ strafen."
§. 116. Man könte auch aus einer bekantenalten Fabel ein neues Bild machen. Salma-ciS und der Knabe/ den sie liebte/ wurden ineine Quelle verwandelt/ welche weibisch machete;also daß
t)uiscjuis in 1oni.es vir venerit, exc-it indo
Leinivir: et tactis sudito inollescst in nnclis.
1) IIz. et ke^er. Ol>ü. in IXunnsm. p. 56.
2) Ix. I. V. 493. <üvnk. Her3eli6es ?ontic. 6e ^lle^oriz
llomeii hinterl^iivin. dsle Opuse. etc.^ 487 — 453.
z) vviä. i>letain. 1. i^Z3Z — 336.^!