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Erläuterung
habe. 5) Die V e r g e ssenh e i t hatte einen Altar beiden Römern; vielleicht war auch dieser Begrif per-sönlich gemachet. Eben dieses'lasset sich von derKeusch-heit gedenken / deren Altar man ans Münzen fin-det; 5) imgleichen von der Furcht/ welcher The-seuS geopfert hat. 4)
K. S6. Unterdessen sind die übrig gebliebenen Alle-gorien von Künstlern neuerer Zeiten noch nicht ins«gesamt verbraucht: es' sind vielen unter diesen hierund da einige unbekant geblieben; und die Dichterund die übrigen Denkmale des Altertums könnennoch allezeit einen reichen Stos zu schönen Bilderndarreichen. Diejenigen/ welche zu unseren und unse-rer Väter Zeiten dieses Feld haben bereichern/ undnicht weniger zum Unterricht als zur Erläuterung derKünstler arbeiten wollen/ hätten Quellen/ die so reinund reich sind/ suchen sollen. Es erschien aber eineZeit in der Well/ wo ein großer Hause der Gelehr-ten gleichsam zur Ausrottung des guten GeschmakSsich mit einer wahrhaften Raserei empörete. Siefanden in dem / was Natur heißt/ nichts als kin-disch e Ei n fal t/ und man hielt sich verbunden/dieselbe wiziger zu machen. Junge und Alte fingenan/ Devisen und Sin bild er zu malen/ nichtallein für Künstler/ sondern auch für Weltweife undGottesgelehrte; und es koiite kaum ferner ein Gruß/ohne ein Emblema anzubringen/ bestellet werden.Man suchte dergleichen lehrreicher zu machen durch
t) Sie scheinet die zu sei», die »ach Homer
im Gürtel der Venus ihren Siz hatte, und dernicht, wie der Peitho, , sondern
Siebelis.
2) k'Iuwrcii. I. 9. «^uest. 6.
3) VsiUant. Imp. t. 2. i3Z.
4) ?lutarcli. Vit. Ilies. sc. 27,Z