Druckschrift 
1 (1825)
Entstehung
Seite
173
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der Gedanken :c.

eine Umschrift desjenigen/ was sie bedeuteten/und waS sie nicht bedeuteten. Dieses sind dieEchäze/ nach denen man noch izo grabet. Nachdemnun einmal diese Gelehrsamkeit Mode worden war/so wurde an die Allegorie der Alten gar nicht mehrgedacht.

§.97. DaS Bild der Freigebigkeit warbei den Alten eine weibliche Figur mit einemHörne des Überflusses in der einen Hand/und in der andern die Tafel eines römischenCongiarn. Die römische Freigebigkeit schienvielleicht gar zu sparsam; man gab der selbst ge-machten-) in jede Hand ein Horn / und das eineum gekehrt/ um auszustreuen. Auf denKop f sezeteman ihr einen Adler/ der/ ich weiß nicht waS/ hierbedeuten soll. Andere maleten eine Figur mit ei-nem Gefäße in jeder Hand.

K. 98. Die Ewigkeit saß bet den Alten auf ei-ner Kugel/oder vielmehr auf einer Sphäre/mit einem Spieße in der Hand; oder sie stand/5)mit der Kugel in der einen Hand/ und im übri-gen wie jene; oder eine Kugel in der Hand / undohne Spieß; oder auch mit einem fliegendenSch lei e r um d en K opf. 6) Unter so verschiedenenGestalten findet sich die Ewigkei t auf Münzen derKaiserin F a u stina. Den neuern Allegoristen schiendieses zu leicht gedacht: ?) sie maleten uns etwas

i) ^A08t. Oiul. 2. p. 66 — 67. I^umisru. Hlusell. Imx.

Noni. 5.

3) l'Iiesaui'. <?e ai'Auta 6!ct.

/,) ZVIusell. Iiux. tat». 107.

5) II). talz. 106.

6) I!). 106.

7) Kipa, Icvnvl. ?. 1. n. ÜZ.