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1 (1825)
Entstehung
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170
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170 Erläuterung

linken Arm auf eine Säule/ und in eben derHand hält sie einen Zweig von einem Ölbaume/in der andern des Mercnrs Stab über einenSchenkel eines OvferthierS/ welcher ans einemkleinen Altare liegt. Diese Hostie deutet auf dieunblutigen Opfer der Göttin des Friedens:man schlachtete dieselbe ausser dem Tempel/ undauf ihren Altar wurden nur die Schenkel gebracht)um denselben nicht mit Blut zu befleken.

§.91. Gewöhnlich siehet man den Frieden miteinem Ölzweige und Stäbe des MercurS,wie auf einer Münze eben dieses Kaisers; oder auchauf einem Sessel/ welcher auf einem Haufenhingeworfener Waffen stehet/ wie auf einerMünze vom Drusus:^) auf einigen von des Ti-ber iuS und Vespasianus Münzen verbrennet derFriede Waffen.

§. 92. Auf einer Münze Kaisers PhilippuSist ein edleS Bild: eine schlafende Victoria.Man kan sie mit besserem Rechte auf einen zuver-sichtlichen/ gewissen Sieg/ als auf die Si-cherheit der Welt deuten/ was sie nach der Un-terschrift vorstellen soll. Eine ähnliche Idee enthältdasjenige Gemälde/ wodurch man dem atheniensischenFeldherrn TimotheuS ein blindes Glük infei-nen Siegen vorwerfen wollte 4) Man malete ihnschlafend/ und das Glük/ wie es Städte i»sein Nez fing.

§. 93. Zu dieser Klasse gehöret der Nil mit sei-

1) ?suml8ni. Musell. Imp. kam. tali. 36.

2) Ik. tab. 11.

3) Id. tad. 29. Oiclüai-aa. niedagl. anließ!. ?. 2.p. 23o.

8^11. 6.^