der Gedanken:c.
«ine Schrift zur Erklärung nöthig haben, sind vonniedrigem Nange in ihrer Art: und einige wür-den ohne dieselbe für andere Bilder können genom-men werden. Die Hofnung und die F r u ch t-barkcit^) könte eine Ceres/ der Adel eineMinerva sein. Der Geduld auf einer MünzeKaisers AurelianuS^) fehlen auch die wahren Un-terscheidungszeichen/ so wie der Muse E rato; unddie Parcen sind allein durch ihre Bekleidung 5)von den Gratien unterschieden. Unterdessen sindandere Begriffe/ die in der Moral unmerkliche Grän-zen habe»/ wie es die G erech tigkci t und die Bil-ligkeit ist/ von den Künstlern der Alten sehr wohlunterschieden. Jene wird mit aufgebundenenHaaren und einem Diadem in einer erusthaf-len Mine/6) so wie sie GelliuS malet / ?) diesewird mit einem holden Gesichte und mit flie-genden Haaren vorgestellet. Aus der Waage/welche diese hält/ steigen Kornä h ren hervor/ welcheman auf die Vortheile derBilligkeit deutet;zuweilen hält sie in der andern Hand ein Horndes Überflusses.
§. 90. Unter die vom stärkeren AuSdruke ge-höret derFriede auf einer Münze Kaisers Titu 6.5)Die Göttin des Friedens stüzet sich mit dem
1) Lpank. Oiss. t. 1. p. 164.
2) Oks. ad Inip. Oi-at. i. 262.
Z) ^lonl.laucon, ex^I. i. 3.
4) ^lorel. Lxeeim. i-ei. num. 3. p. 92.
5) ^rdemidor. Oneii'tici'. !. 2. c. 49.
6) ^A08t. OicilvA. 2. zz. 46. i65o. 5o1«
7) IVvct. I. 14. c. 4.
L) 1i'i8tan, domnient. kist. des Hmxci'. t. x. 297.
Winckelmail i, ^