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1 (1825)
Entstehung
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166
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Erläutmmg

der Schöpfung eben dieses anzudeuten glauben;sein Bild aber würde in Aller Augen nichts anderesals die Sch öpfung selbst vorstelle»/ und diese Ge-schichte scheinet zur Einkleidung eines blos philosophi-schen menschlichen BeqrifS, und zur Anwendungdesselben an ungewcihcten Orte»/ zu heilig: zu ge-schweige»/ daß er zur Kunst nicht dichterisch genugist. In Bildern der ältesten Weisen und Dichter ein-gekleidet erscheinet dieser Vegris theils ausMünzen/theils auf Steinen. Prometheus bildet eine»Menschen von dem Thone, von welchem man nochzu PausaniaS Zeiten große versteinerte Klumpenin der Landschaft PhociS zeigete;^) und Minervahält einen Schmetterling/ als das Bild derSeele/ auf den Kopf derselben. Auf der ange-führten Münze Antonini Pii / wo hinter der M i-nerva ein Baum ist/ um den sich eine Schlangegewunden hat/ hält man eS für ein Sinbild der Klug-heit und Weisheit des Prinzen.

Z. 85. ES ist nicht zu läugneii/ daß die Bedeutungvon vielen allegorischen Bildern der Alten auf bloße»Muthmaßungen beruhet/ die daher von uuscr» Künst-lern nicht allgemein angewendet werden können. Manhat in der Figur eines Kindes auf einem geschnit-tenen Steine/ welches einen Schmetterling aufeinen Altar sezen will/ den Begrif einer Freund-schaft bis zum Altar/4) das ist/ die nichtüber die Gränzen der Gerechtigkeit gehet/finden wollen. Auf einem andern Steine soll dieLiebe/ die den Zweig eines alten BaumS/ alsein vorgegebenes Bild der Weisheit/ auf welchem

1) Vcnut!, ?>um. inüx. mo6ul!, tali. 2?. Koma?, >?og- kol.

2) Lellor!) iol. 60. >

Z) pausan. I. 10. 4. Z. 3.^

4) Ocmm. c. 46.