der Gedanken
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in der Malerei deser Unterschied statt finden kail.Bilder von der ersteren Art sind diejenigen/ inwelchen ein geheimer Sin der Fab elg eschichteoder der W eltw eisheit der Alten liegt: man könteauch einige hieher ziehen/ die von wenig bekan-ten/oder g ehei mnißvo llen Gebräuchen desAltertums genommen sind.
K. «i. Zur zweiten Art gehören Bilder vonbetauterer Bedeutung/ als persönlich ge-machte Tugenden und Laster u. s. w.
Z> «2. Bilder von der ersteren Art geben denWerken der Kunst die wahre epische Größe:eine einzige Figur kau ihr dieselbe geben; je mehrBegriffe sie in sich fasset/ desto höher wird sie;und je mehr sie zu denken veranlasset/ desto tieferist der Eindruk/ den sie machet/ und um so vielsinlicher wird sie also.
K. 83. Die Vorstellung der Alten von einemKinde / welches in der Blüthe seiner Iu-gend stirbt/ war ein solches: sie maleten einKind in den Armen der Aurora e nt füh-re t;>) ein glüklicheS Bild: vermuthlich von derGewohnheit / die Leichen junger Leute beim Anbru-che der Morgenröthe zu begrabe»/ hergenom-men; der gemeine Gedanke der Künstler vom heuti-gen Wuchs ist bekant.
s. L-j. Die B e leb un g deS Kö r p e rs du rchEinflösiung der Seele/ einer der abgeson-dertesten Begriffe/ ist durch die lieblichsten Bildersinlich und zugleich dichterisch von den Altengemalet. Ein Künstler/ der seine Meister nichtkennet/ würde zwar durch die bekante Vorstellung
l) Ilom. L. V. 12!. Ovns. ?l>n-