164
Erläuterung
und ein Hahn zu findend) bedeutete Verschiede-nes und vielleicht auch die Ewigkeit/ unterwelchem Begriffe der Elephant auf einigen rö-mischen Münzen stehet;^) und dieses wegen seineslangen Lebens. Ans einer Münze Kaiser An-tonins führet dieses Thier zur Überschrift dasWort VIuuillvcnüA: wo eS aber nichts anderesbedeuten kai:, als große Spiele, in welchenman Elephanten mit auffübrete.
K. 78. ES ist aber meine Absicht eben so we-nig/ den Ursprung aller allegorischen Bilder beiden Griechen und Römern zu untersuchen/ als einLehrgebäude der Allegorie zu schreiben. Ichsuche nur meine Schrift über diesen Punkt zu recht-fertige»/ mit dieser Einschränkung/ daß die Bilder/worin die Griechen und Römer ihre Gedanken ein-gekleidet haben/ vor allen Bildern anderer Völker/und vor übel entworfenen Gedanken einiger Neueren/das Studium der Künstler sein müßen.
Z. 7ö. ES können einige wenige Bilder als Bei-spiele dienen/ wie die griechischen und guten römi-schen Künstler gedacht haben/ und wie eS möglich sei/ganz abgesonderte Begriffe sinlich vorzustellen. VieleBilder auf ihren Münzen/ Steinen und andernDenkmalen haben ihre bestimte und angenom-mene B ed eutu ng / einige aber der merkwürdig-sten/ welche die ihrige noch nicht allgemein haben/verdiencten sie zu bekommen.
K. Lg. Man könte die allegorischen Bilder derAlten unter zwo Arten fassen, und eine höhereund gemeinere Allegorie sezen, sowie überhaupt
2) I. c. 1)188. t,. I. l'.
Dialog. 2.^. 63.