der Gedanken :c.
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dichte»/ lieber das Unmöglichliche/ welche» wahr-scheinlich ist/ als das blos Mögliche / gewählet;und Aristoteles sezet hierin das Wesen der Dicht-kunst/ und berichtet unS/ daß die Gemälde desAenxiS diese Eigenschaft gehabt haben. Die Mög-lich k e i t und Wahrheit/ welche Longin von einemMaler/ im Gegensaze des Unglaublichen beidem Dichter/ fordert/^) kan hiermit sehr wohlbestehen.
§. 64. Diese Höhe kan ein Historienmaler seinenWerken nicht durch einen über die gemeine Naturerhabenen Umriß / nicht durch einen edlen AuS-druk der Leidenschaften allein geben: man forderteben dieses von einem weisen Portratmaler/ unddieser kan beides erhalten ohne Nachtheil der Ähn-
2) sDieser Zusa; wäre besser weggeblieben; den er zeigetdie zwei größten Knnstrichtcr in einem Widersprüche, derganz ohne Ernnd ist. Es ist falsch, daß Longin soetwas jemals gesagt hat. Er sagt etwas ähnliches vonder Beredsamkeit »nd Dichtkunst, aber keines-wegs von der Dichtkunst und M a lere i. Q'c <k'
«X schreibt er an seinen Teren-
tian, , /cl. cilil, t'sdri. p. 36 — Zg.)ü^
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Und Wiederum : Qv
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schiebt, anstatt der Beredsamkeit, die Malereihier unter; und bei ihn, war es, nicht bei dem Lon-gin, wo Herr Win ck e l m a n gelesen hatte: (lZe l>io
lzinus, u> s> w. Sehr wohl; Longins Worte, abernicht Longins Sin! — Lessing.^