der Gedanken zc.
»um den Alten in diesem Theile der Kunst machet:ich behalte mir eine ausführliche Abhandlung überdenselben vor.
Der vierte Punkt betrift vornehmlich die Alle-gorie. 2)
§.69. Die Fabel wird in der Malerei ins-gemein Allegorie genant; und da die Dichtkunstiiicht weniger/ als die Malerei die Nachahmung zumEndzwek hat:^) so machet doch diese allein ohneFabel kein Gedicht/ 4) „„d em historisches Gemäldewird durch die bloße Nachahmung nur ein gemeinesBild sein/ und man hat es ohne Allegorie anzuse-hen/ wie DavenantS sogenanteS HeldengedichtGondibert/ wo alle Erdichtung vermieden ist.
ß. 60. Colorit und Zeichnung sind vielleicht ineinem Gemälde / was das Sylbenmaß/ und die Wahr-heit oder die Erzählung in einem Gedichte sind.Der Körperist da; aber die S eel e fehlet. Die Er-dichtung/ die Seele der Poesie/ wie sie Aristote-les nennet/ wurde ihr zuerst durch den Ho-mer eingeblasen/ und durch dieselbe muß auch derMaler sein Werk beleben. Zeichnung und Coloritsind durch anhaltende Übung zu erlangen: Perspec-tiv und Composition/ und diese im eigentlichstenVerstände genommen/ gründen sich auf festgesezteRegeln; folglich ist alles dieses mechanisch/ und esbrauchet nur/ wen ich so reden darf/ mechanische
j) Mcr die Perspective der Alte» hat Lesskngam besten gehandelt in, S bis seiner Nriefe an-tiauarisch en -I nha l ts>1
2Z lMit die>'em Abschnitte vergleiche man den Versucheiner Allegorie vorzüglich für die Kunst.Z
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