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Erläuterung
bar. Es schien daher nicht überflüssig/ vielen diewahre Größe des seltensten aller Werke der Galeriein Dresden zu entdekeii/ und diesen gegenwärtigeinzigen unversehrten Schaz von der Hand diesesApollo der Maler/ welcher in Deutschland zu fin-den ist/ denen die ihn sehen/ schäzbarer zu machen.
K.,50. Man muß bekennen/ daß der königlicheRaphael/ in der Composition/ der Transfigu-ration desselben nicht beikomt; dahingegen hatieneS Werk einen Vorzug/ den dieses nicht bat.An der völligem Ausarbeitung der Transfigura-tion bat Giulio Nomano vielleicht eben so vielAntheil als dessen großer Meister selbst/ und alleKenner versichern/ daß man beide Hände in der Ar-beit sehr wohl unterscheiden könne. In jenem aberfinden Kenner die wahren ursprünglichen Züge voneben der Zeit des Meisters'/ da derselbe die Schulezu Athen im Vatican gearbeitet hat. Auf denVasarr will ich mich hier nicht noch einmal be-rufen.
Z. 5i. Ein vermeinter Nichter der Kunst/^)dK das Kind in den Armen der Madonna soelend findet/ ist so leicht nicht zu belehren. „Py-„thagoraS siehet die Sonne mit andern Augen„an/ als AnaxagoraS: jener als einen Gott/„dieser als einen Steili/" wie ein alter Philo-soph sagt.-) Der Neuling mag AnaxagoraSsein:^) Kenner werden der Partei des Pytha-
1) Ver Baron von Heinecken, — Brief Winckelma >1 san Uden, v. 1 Jun> 175Ü.Z
2) Hlaxiin. I')!'. Oiss. 2Ü. Z). ZoZ.
Zi Mnter dem Anaragoras ist der eben gedachte Ba-ron ;» versiehe»/ wie in dem Briefe an Uden/ v.1 Jun. 17LS, erklärt wird.^