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1 (1825)
Entstehung
Seite
146
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ten betrift. Seine Figuren hat er in der vor ihmunbekaüten Manier/ die Lichter auszutheilen/ ge-ftellet/ und diese Lichter/ welche auf die Hauvtmassevereiniget sind/ sind stärker als in der Natur selbst ^zusammengehalten/ um auch dadurch seine Werke znbegeistern/ und etwas Ungewöhnliches in dieselben zulegen. JordanS/ von der Gattung niederer Gei-ster/ ist in dem Erhabenen der Malerei mit Nn-benS/ seinem Meister/ keineSweges in Vergleichnngzu stellen: er hat an die Höhe desselben nicht.reichen/nnd sich über die Natur nicht hinaus sezen können.Er ist also derselben näher gesolget/ und wen mandadurch mehr Wahrheit erhält/ so möchte Jord ansden Charakter einer mehrern Wahrheit als Rubensverdienen. Er hat die Natur gemalet/ wie er siegefunden.

§. 4^. Wen der Geschmak des Altertumsder Künstler Negel in Absicht der Form nnd derSchönheit nicht sein soll/ so wird gar keine zanzunehmen sein. Einer würde seiner VennS/ wieein neuerer, namhafter Maler gethan/ein gewissesfranzösisches' Wesen geben: ein anderer würdeihr eine Habichtsnase machen; da es wirklichgeschehen/ daß man die Nase an der inediceischenVenus also gebildet finden wollen:^) noch ein an-derer würde ihr spizige und spillenförmigeFinger zeichnen/ wie der Begrif einiger AnSlegerder Schönheit/ welche Lucian beschreibet/ ge-wesen. Sie würde uns mit sinesischen Augenansehen/ wie alle Schönheiten aus einer neuern

t) OllZcrvst. sur arts et sur cjiicl-zueü morcoaux il<!peinUn'»! v!, ile Sculxwre, au I.uuvi'e cn >74^

p. «6. ^

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