der Gcdankm !t.
das ist/ in dem Umrisse/ zuschreibet/ verglichenund übereinstimmend gemachet werden, t) Die eigent-lichen Worte des Plinius sind: „ParrhasinS„scheine/ mit sich selbst verglichen/ sich unter sich„ selbst herunter zu sezen/ in Ansdrükung der mitt-„ lern Körper. " Es ist aber nicht klar/ was mitt-lere Körper sein sollen. Man köiite es von den-jenigen Theilen des Körpers verstehen / welche deräusserste Umriß einschließt. Allein ein Zeichnersoll seinen Körper von allen Seiten / und nach allenBewegungen kennen: er wird denselben nicht alleinvorwärts/ sondern auch von der Seite/ und von al-len Punkten gestellet/ verstehen zu zeichnen / und das-jenige/ was im ersteren Falle von dem Umrisse ein-geschlossen zu sein scheinen könte/ wird in diesemFalle der Umriß selbst sein. Man kan nicht sagen/daß es für einen Zeichner mittlere Theile desKörpers gibt/ (ich rede nicht von dem Mitteldes LeibeS/) eine jede Muskel gehöret zu seinemäussersten Umrisse; und ein Zeichner/ der festist in dem äussersten Umrisse/ aber nicht in demUmrisse derjenigen Theile/ welche der äus-serste einschließt/ ist ein Begris/ der sich weder ansich selbst/ noch in Absicht auf einen Zeichner/ ge-denken läßt. ES kan hier die Nede ganz und garnicht von dem Umrisse sein/ auf welchem das Ma-gere oder die Schwulst beruhet. Vielleicht hatParrhasinS Licht und Schatten nicht verstan-den / und den Theilen seines Umrisses ihre gehörigeErhöhung und Vertiefung nicht gegeben; welchesPlininS unter dem Ausdruke der mittlerenKörper oder der mittleren Theile desselbenkan verstanden haben; und dieses möchte die einzigemögliche Erklärung sein/ welche die Worte des Pli-
i) tS cn dschrci ben -c. §. 7Z.Z