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1 (1825)
Entstehung
Seite
134
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Erläuterung

§. 24. Die heutigen Einwohner in Griechenlandsind ein Metall/ das mit dem Zusaz verschiedeneranderer Metalle zusammengeschmolzen ist/ an wel-chem aber dennoch die Hauptmasse kentlich bleibet.Die Barbarei hat die Wissenschaften bis aus den er-sten Samen vertilget/ und Unwissenheit bedeket dasganze Land. Erziehung / Muth und Sitten sind un-ter einem harten Regiments erstiket/ und von derFreiheit ist kein Schatten übrig. Die Denkmaledes Altertums werden von Zeit zu Zeit noch mehrvertilget/ theils weggeführet; in englischen Gärtenstehen izo Säulen von dem Tempel des Apollo zuDeloS. 2) Sogar die Natur des Landes hat durchNachläßigkeit ihre ^rste Gestalt verloren. Die Pflan-zen in Kreta wurden allen andern in der Welt vor-gezogen/^) und izo siehet man an den Bächen undFlüsse»/ wo man sie suchen sollte/ nichts als wildeNanken und gemeine Kräuter. 4) Und wie kan esanders sei»/ da ganze Gegenden/ wie die Insel Sa-moS/ die mit Athen einen langwierigen und kostba-ren Krieg zur See aushalten koiite/ wüste liegen.

§. 26. Bei aller Veränderung und traurigenAussicht des BodenS/ bei dem gehemten freien Strichder Winde durch die verwilderten und verwachsenenUfer/ und bei dem Mangel mancher Bequemlichkeit/haben dennoch die heutigen Griechen viel natürlicheVorzüge der alten Nation behalten. Die Einwoh-

4) ^Goll möge sie ihnen jezo wieder verleihen:

2) 8t,uke!)''8 lünei-ar. Z. p. Z2. l^Man denke erst an Lord

Elgins Erwerbungen:)

fot. 63. ö. I. 23. Itl. llieriac. acl pison. lol. 85.

4) l'vuvnefovt, 1. p 10. cclit.

3) Li.IvN z OkLerv. I. 2. cli. i5». a.