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Erläuterung
ket/ daß diese Stadt/ ausser dem einzigen Pillda-ruS/ eben so wenig Poeten und Gelehrte aufzei-gen können, als Sparta / ausser dem Alkman. Dasattische Gebiet hingegen genoß einen reinen und hei-tern Himmel / welcher feine Sinne wirkte / die manden Atheniensern beileget/ folglich diesen propor-tionirten Körper bildete; und in Athen war dervornehmste Siz der Künste. Eben dieses ließe sicherweisen von Sicyon/ Korinth/ Rhodus/Ephesus u. s. w. welches Schulen der Künstlerwaren/ und wo es also denselben an schönen Mo-dellen nicht fehlen konte. Den Ort/ welcher indem Sendschreiben aus dem Aristophanes^)zum Beweise eines natürlichen Mangels bei denAtheniensern angeführet worden/ nehme ich/ wieer muß genommen werden. Der Scherz des Poetengründet sich auf eine Fabel vom Thefeus. Maßigvöllige Theile an dem Orte/ wo
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waren eine attische Schönheit. Man sagt/ daß The-seus aus seinem Verhafte bei den Thesprotiern nichtohne Verlust der Theile / von welchen geredet wird/durch den Herkules befreiet worden/ und daß erdieses als ein Erbtheil auf seine Nachkommen ge-bracht habe.4) Wer also beschaffen war/ konte sichrühmen / in gerader Linie von dem TheseuS abzu-stammen/ so wie ein Geburtsmaal in Gestalt einesSpießes einen Nachkommen von den SpartiS be-
1) Oie. Orat. c. 3. Lon5. eäit. H. Ltcpk.c. 2. x. 16.
2) I^ude8, v. iZ65.
3) Virg. I. 6. v. 617.^
4) Lckol. v. iviv.