530 Erläuterung
wesentlichen Ansdruke fand man dergleichenWorte hart und nnangeneh m.
§. 18. Eine solche Sprache erforderte also feineund schnelle Werkzeuge, für welche die Sprachenanderer Völker/ ja die römische selbst/nicht ge-macher schienen / so daß sich ein griechischer Kirchen-vater beschweret/ daß die römischen Geseze in einerSprache/ die schreklich klinge/ geschrieben wären.
§. 19. Wen die Natur bei dem ganzen Bauedes KörperS/ wie bei den Werkzeugen der Spracheverführet/ so waren die Griechen aus einem feinenStoffe gebildet; Nerven und Muskeln waren aufsempfindlichste elastisch/ und beförderten die biegsam-sten Bewegungen des Körpers. In allen ihren Hand-lungen äusserte sich folglich eine gewisse gelenkfameund geschmeidige Gefälligkeit/ welche ein munteresund freudiges Wesen begleitete. Man muß sichKörper vorstellen/ die das wahre Gleichgewicht zwi-schen dem Mageren und Fleischigen gehalten haben.Die Abweichung auf beiden Seiten war den Grie-chen lächerlich/ und ihre Dichter machen sich lustigüber einen Cinesias/^) einen Philetas/^) undüber einen Ag o rakritus. 5)
§. 20. Dieser Begris von der Natur der Grie-chen könte dieselben vielleicht als Weichlinge vor-stellen / die durch den zeitigen und erlaubten Genußder Wohllüste noch mehr entkräftet worden sind. Ichkan mich hierauf durch des PerikleS Vertheidi-gung der Athenienser gegen Sparta/ in Absicht ih°
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3) v. 146!!.
4) veixiios. 1. 12. c. i3. 77.Ü Var. Hist. I.ge. 14.
5) Tyuit. tan vielen Stellen.^