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1 (1825)
Entstehung
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Erläuterung

klänge derselben. Alle nordische Sprachen sind mitCon sonn nten überladen/^) welches ihnen oftmalsein unfreundliches Wesen gibt. In der griechischenSprache hingegen sind die Vocale mit jenen derge-stalt abgewechselt/ daß ein jeder Consonant seinenVocal hat/ der ihn begleitet: zwei Vocale aber ste-hen nicht leicht bei einem Consonant/ daß nicht so-gleich durch die Zufammenziebung zwei in einensollten gezogen werden. Das Sanfte der Spracheleidet nicht/ daß sich eine Sylbe mit den drei rau-hen Buchstaben A, -p, x, endige/ und die Verwech-selung der Buchstaben/ die mit einerlei Werkzeugder Nede gebildet werden/ hatte füglich statt/ wendadurch der Härte des LautS konte abgeholfen wer-den. Einige uns scheinbar harte Worte könne»keinen Einwurf machen/ da wir die wahre Aus-sprache der griechischen so wenig als der römischenSprache wissen. Dieses' alles gab der Sprache einensanften Fluß/ machte den Klang der Worte man-nigfaltig/ und erleichterte zu gleicher Zeit die un-nachahmliche Zusammensezung derselben. Ich willnicht anführen/ daß allen Sylben auch im gemei-nen Neben ihre wahre Abmessung konte gege-ben werden/ woran sich in den abendländischenSprachen nicht gedenken läßt. Sollte man nichtaus dem Wohlklange der griechischen Sprache aufdie Werkzeuge der Sprache selbst schließen können?Man hat daher einiges Necht zu glauben/ Homerverstehe unter der Sprache der Götter diegriechische/ und unter der Sprache der Men-schen die phrygische. 2)

i) IVeilex. uxon ancient mvtlei'n I.eai'ninA,

x. 4. ?ope's to Nr. 8. Ooi-resx,t. 1. x.74.

s) Okserv. xkiloloß. part. 3. 01)8. 4. x. 260se^.