der Gedanken:c. 527
viel Antheil haben an unserer Gestalt/ daß die In-dianer sagen, „ eS könne keine Schönheiten ge-„ den in Ländern, wo kein gnt Wasser sei; " unddas Orakel selbst gibt dem Wasser der Arethusedie Wirkung/ „schöne Menschen zu machen."2)
§. 13. Mich däuchet / man könne auch aus derSprache der Griechen auf die Beschaffenheit ihrerKorper urtheilen. Die Natur bildet bei jedem Volkedie Werkzeuge der Sprache nach dem Einflüsse desHimmels in ihren Ländern/ also daß es Geschlech-ter gibt/ welche/ wie die Troglodyte»/ mehrpfeifen als redend) und andere/ die ohne Be-wegung der Lipen reden können. Die Phasianerin Griechenland hatte >l/5) wie man eS von denEngländern sagt/6) einen heiseren Laut.
§. 1-4. Unter einem rauhen Himmel werdenharte Töne formirt/ und die Theile des KörperS/welche hierzu dienen/ haben nicht die feinsten scmdürfen.
§. 15. Der Vorzug der griechischen vor allenbekanten Sprachen ist unstreitig: ich rede hier nichtvon dem Reichtume/ sondern von dem Wohl-
1) >I»urlin> äes Sxavans, l'ua 1684, x. >5Z.
2) Lused. LvsnA, I. Z. c. 2g. x. 226. e<I>t. Lolon.
Z) ?Iin. Uist, >. 5. c. 3.
4) . Memoir. t. 2. p. 217. Oons. W'csläike <Ie lin-
gu» OrcenIaiiZ. p> >44. i. 2.
SZ lEin Volk dieses Namens gab es in Griechenland nir-gends; wohl aber am Phasis, und Winckelman hatgewiß die folgende Stelle des Hipxokrates vor Au-ge» gehabt: « -ss «v-
««< Oe sq. ner. et lociz. c. g. Z.S4. p. 76. ei!it
cor->v. Man vergleiche Coravs Commentar zu dieser Stel-le, S. 71-7-j.Z
6) Llsrmvllt, äe aere, locis et s-^uis 1672. >2.