die Gedanken tt.
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Grabmale des Munatius Plancus beiGaetaz^)an Vasen: wie an zwei derselben/ unter den könig-lichen Altertümern in Dresden. Einige neuereBaumeister/ die diese Köpfe vielleicht als unanstän-dig angesehen/ haben an deren Stelle ihre dorischenFriesen theils mit Donnerkeilen/ dergleichenJupiter zuführen pfleget/ wie Vignola; theilsmit Rosen/ wie Pallad io nnd Scamozzi/ ge-zieret.
§. iiL. Wen also Verzierungen eine Nachah-mung des Spiels der Natur sind/ wie aus Obigemfolgen kau / so wird alle angebrachte Gelehrsamkeitder Allegorie dieselben nicht schöner machen/ son-dern vielmehr verderben. Man wird auch wahrhaf-tig nicht viel Exempel beibringen können/ wo dieAlten allegorisch gezieret haben.
K. 116. Ich weiß z. E. nicht/ was für eineSchönheit/ oder für eine Bedeutung/ der berühmteGraveur Mentor in der Eidexe gesuchet hat/ dieer auf einen Becher gegraben. 2) Den
— picti s^usllelitis lerA» Iscertt
sind zwar das lieblichste Bild auf einem Blumen-stüke einer Nachel Nuyfch/ nicht aber auf einemTrinkgeschirre. Was für eine geheime Bedeu-tung haben Weinstöke mit Vögeln/ welche vonden Trauben an denselben fressen/ anfeinem Afchen-topfe?^) Vielleicht sind diese Bilder eben so leerund willkürlich anzusehen/ als eS die in einen Man-tel gewirkte Fabel vom GanymedeS ist/ mit welchem
1) Lepolci'! p. 67. ilüll. Kg. 91.
2) I. Z. 4^.
3) IV. »3.
4) Lelloi'iz Lexylcri. snüelu, lig.