io6 Sendschreiben über
Äneas den Kloanthus/ als einem Preis in denWettspielen zu Schiffe/ beschenkete.
z. 117. Und was für Widersprechendes habenendlich Tropheen auf ein fürstliches Jagdhaus?Glaubet der Verfasser/ als ein eifriger Verfechterdes griechischen GeschmakS/ es erstreke sich derselbesogar bis auf die Nachahmung Königs Philippi/und der Maeedonier überhaupt/ von denen Pausa-nias meldet/2) daß sie sich selbst keine Tropheen er-richtet haben? Eine Diana mit einigen Nymphenin ihrem Gefolge/ nebst ihrem übrigen Jagdzeuge,
()ua1es exereet Diana ekoi-08, mille 8eeud<L
Hine liinc ^loirieraniiii' Oreades,
schiene etwa dem Orte gemäßer zu sein. Diealten Römer hängeten ja aussen an der Thüre ihrerHäuser die Waffen überwundener Feinde auf/ dieder Käufer nicht herabnehmen durfte/ um dem Ei-gentümer des Hauses eine immerwährende Erinne-rung zur Tapferkeit zu geben. 5) Hat man bei Tro-pheen vor Zeiten diese Absicht gehabt/ so glaubeich/können dieselben nirgends zur Unzeit für große Her-ren angebracht werden.
1) 5. v. 25 o. se<i.
2) I-.. 9. c. 40. sH. 4.^ Lpanli. I^ot. sur les
Julien, p. 240.
3) Virg, s.^n. I- >- 496 — 499 ^
Das hier Gesagte beziehet sich aus das Jagdschloß Hu,bertsburg, auf welches Matielli die Verzierungenmachen sollte. Sser, von welchem zu de» meisten Ar-beiten des Matielli die Erfindung herriihrt, zeich-nete dazu eine Diana mit ihre» Nymphen.Diese Erfindung aber ward vom Hofe Verworfen, undMatielli mußte Armaturen oder Tropheen dar-auf sezen. Fernow.
L) Min. ll. IV. I. Z5. sect. ^.1