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1 (1825)
Entstehung
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die Gedanken tt.

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sind. In der Kunst ist nichts klein und geringe;und vielleicht ist auch aus den sogenaiiten holländi-schen Formen und Figuren ein Vortheil zu ziehen,so wie Berniui die Caricaturen genüzet hat. Der-gleichen übertriebenen Figuren hat er/ wie man ver-sichert/ eines der größten Stüke der Kunst zu dan-ken gehabt/ nämlich dieFr ei heit seiner Hand;und seitdem ich dieses gelesen/ habe ich angefangen/etwas anders zu denken über die Caricaturen / undich glaube/ man habe einen großen Schritt in derKunst gemachet/ wen man eine Fertigkeit in densel-ben erlanget hat. Der Verfasser gibt eS als einenVorzug bei den Künstlern des Altertums an / „ daß„sie über die Gränzen der gemeinen Natur gegan-gen sind:" thun unsere Meister in Caricaturennicht eben dieses? und niemand bewundert sie. Essind vor einiger Zeit große Bände von solcher Arbeitunter uns an'S Licht getreten / und wenig Künstlerachten dieselben ihres Anbliks würdig.

§. 72. über die vierzehnte Seite werde ich demVerfasser ein Urtheil unserer Akademien vorlegen.Er behauptet mit dem Tone eines GesezgeberS: „die„Richtigkeit des ConturS müße allein von den„Griechen erlernet werden. " In unsern Akade-mien wird insgemein gelehret/ daß die Alten vonder Wahrheit des Umrisses einiger Theile des Kör-pers wirklich abgegangen sind/ und daß an den Schlüs-selbeinen/ am Ellenbogen/ am Schienbeine/ an denKnieen/ und wo sonst große Knorpel liege»/ die Hautnur über die Knochen gezogen scheinet/ ohne wahr-haftig deutliche Anzeigung der Tiefen und Höhlun-gen/ welche die ApophyseS und Knorpel an den Ge-lenken machen. Man weiset junge Leute an/ solche

>) totco. Lalcliiiucci, Vita <Ie1 Lav> Lei'-

nlui, 66.

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