die Gedanken ic.
— — ut vinet» c-zeclsm ine»; 1)
aus dem Ungestüm gewisser Leute wider den Ver-fasser/ die nicht zugeben wollen/ daß man eines unddas andere schreibe über Dinge/ wozu sie gedungenworden.
§. 62. Die Römer hatten ihren Gott T erm i-nuS/ der die Aufsicht über die Gränzen undMarksteine überhaupt/ und/ wen es diesen Herrengefällt/ auch über die Gränzen in Künsten undWissenschaften hatte. Gleichwohl urtbeiletenGriechen und Römer über Werke der Kunst/ die keineKünstler waren/ und ihr Urtheil scheinet auch unsernKünstlern gültig. Ich finde auch nicht/ daß derK ü ste r in dem T e m p e l d e S Fr i e d e n s zu Rom/der das Register über den Schaz von Gemälden derberühmtesten griechischen Meister/ die daselbst ausge-hänget waren/ haben mochte/ sich ein Monopoliumder Gedanken über dieselbe angemaßet/ da Pli-tt ins die Gemälde mehrentheilS beschrieben.
?ud1ic» Mklteries ^juris sit,
§. 63. Es wäre zu wünschen/ daß Künstler selbstnach dem Beispiel eines Pamphilus und einesÄpelles die Feder ergreife»/ und die Geheimnisseder Kunst denjenigen/ welche dieselben zu nuzen ver-liehen / entdeken möchten.
AI» <li oostor, clie » lavorsr s' »ccin^orioHuinU, ^>erOic>, iioa sann« ledere.
1) llorat. 2. spist. l. v. 220.1
2) LAnsvielung auf den Galerieinspectvr Österreich, derunter dem Küster im Temvel des Friedens zuverstehe» ist. Man sehe den erwähnten BriesWinckel-mans an Uden, v. 1 Jun. t7Z6.Z
Z) Ilvrat. sa-l ?is. v. i3l,Z
<t) Lslvstdr kosz,